DOORS Next Generation

DOORS Next

DOORS Next Generation ist anders


DOORS Next Generation (DNG) wird die aktuelle DOORS-Version ablösen. Dabei bietet DNG viele neue Möglichkeiten – aber auch viele Herausforderungen bei der Nutzung und bei der Migration. Der offensichtliche Aspekt ist, dass DNG eine Browser-Anwendung ist. Ein weiterer zentraler Punkt sind neue Wiederverwendungsansätze, die es in der klassischen DOORS Welt bisher nicht gibt.  Die Umstellung von DOORS nach DOORS Next Generation ist herausfordernd, weil neben den konzeptionellen Unterschieden ein bedeutender technischer Unterschied aufwartet. Die Individualisierung kann nicht mehr mit DXL stattfinden, weil DXL in DNG nicht mehr existiert. DNG wird entweder mit einer JavaScript API oder mit OSLC Eclipse Lyo individualisiert.

Beispielprojekt: Moderne Anforderungsschablonen

Bei einer Migration sollen nicht nur bestehende Methoden in ein neues Umfeld migriert werden. Im Gegenteil! Es ist geschickt, im Rahmen der Umstellung zu modernisieren und dabei die Möglichkeiten des neuen Umfelds auszunutzen. Systemlastenhefte werden in DOORS Classic aus Schablonen instanziiert. Die Lastenhefte enthalten dabei sich wiederholende Artefakttypen, z.B.:

  • Use Cases
  • Sicherheitsziele
  • Funktionen
  • Systemkomponenten

Wir haben die bestehende Lastenheft-Schablone von DOORS Classic nach DNG migriert. Dabei haben wir eine moderne Schablonentechnik entwickelt, die die Artefaktorientierung von DNG ausnutzt. Die o.g. Teilschablonen führen zu je einer Instanz eines Artefakts. Beispielsweise wird jeder Use Case in einem einzelnen Modul gepflegt. Lastenhefte sind nun nur noch Kompositionen aus verlinkten Einzelartefakten. Dies fördert die Wiederverwendung der Einzelartefakte in verschiedenen Lastenheften. Um die Anwendbarkeit unserer Schablonentechnik zu verbessern, entwickeln wir ein DNG-Plugin zum Umgang mit den Schablonen.

DNG Beispielschablone